Fachartikel

Chiropraktik versus Osteopathie

„Bei der Chiropraktik knackt es, die Osteopathie ist sanft“ – so heißt es oft vom Hörensagen. Die Gemeinsamkeiten der Konzepte überwiegen bei Weitem die Unterschiede.

Gemeinsame Wurzel

Beide sind manuelle, ganzheitlich gedachte Verfahren und entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in den USA: Andrew Taylor Still (Osteopathie) und Daniel David Palmer (Chiropraktik). Viele heutige manuelle Verfahren beruhen auf dieser Sammlung. Ein Großteil der ursprünglichen chiropraktischen Techniken entspricht den parietalen osteopathischen Techniken.

Palmer ließ die eher esoterischen Anteile der frühen Osteopathie beiseite und rückte die Wirbelsäule ins Zentrum – mit der Lehre der „Subluxation“. Still dachte breiter: Beweglichkeit aller Strukturen, Flüssigkeiten, Organe.

In der Praxis

Der hörbare Impuls ist kein Qualitätsmerkmal. Sanftheit allein auch nicht. Wirksam ist in dieser Praxis nicht die Entscheidung für ein Lager, sondern die Kombination der Verfahren in einer Sitzung.

Atlas und Spezialnamen

Blockaden des Atlas werden in Chiropraktik und Osteopathie diagnostiziert und behandelt. Angebote, die sich allein auf den Atlaswirbel spezialisieren, oft ohne Heilpraktiker- oder Arztzulassung, ersetzen keine Untersuchung. Bei uns gibt es keine Atlas-Marke – es gibt den Befund und die Kombination.

Häufige Fragen

Was ist der praktische Unterschied?

Chiropraktik arbeitet oft kürzer und stärker an Wirbel und Gelenk. Osteopathie nimmt mehr Zeit und mehr Gewebearten. In Köln kommen beide zusammen, plus Biokinematik und Arbeit am Bindegewebe.

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Die Verfahren greifen in einer Sitzung ineinander.

Terminpraxis, Domstraße 39, Köln.

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