Fachartikel
Was ist Chiropraktik?
Chiropraktik, abgeleitet vom altgriechischen „Chiro“ = Hand und „Praktik“ = Tätigkeit, bedeutet „Heilen mit den Händen“ und ist eine Methode zur Diagnose, Behandlung und Prävention von Störungen des Muskuloskeletalen Systems, mit Schwerpunkt auf dem Bereich der Wirbelsäule. Die Ursprünge dieser manuellen Behandlungstechniken reichen Jahrtausende zurück und wurden unter verschiedenen Namen in mehreren Kulturen wie China, Ägypten, Amerika und Europa unabhängig voneinander entwickelt.
Das Besondere
Plötzlich aufgetretene Blockaden an der Wirbelsäule, die oft akute und manchmal starke Schmerzen verursachen, lassen sich häufig innerhalb weniger Minuten lösen. Eine chiropraktische Behandlung findet bekleidet statt: stehend, sitzend oder liegend, mit Druck oder Zug durch die Hände.
In der Chiropraxis Köln
Wir wenden sowohl die sanfte amerikanische als auch die neuere europäische Chiropraktik an. Die europäischen Techniken arbeiten mit sehr präzisen, behutsamen Impulsen. Ziel ist, Wirbel und Gelenke möglichst sanft in ihre natürliche Stellung zurückzuversetzen.
Chiropraktik ist hier kein Einzelrezept. Sie ist ein Baustein der Kombination mit Osteopathie, Biokinematik, Faszientherapie und myofaszialer Therapie.
Prinzipien der traditionellen Chiropraktik
Die traditionelle Lehre geht davon aus, dass Struktur und Funktion der Wirbelsäule über das Nervensystem mit der Gesundheit zusammenhängen. Ziel war die Wiederherstellung von Struktur und Funktion, um Selbstregulation zu unterstützen. Wie jede manuelle Methode ist die Wirkung in Teilen umstritten und nicht in jeder Hinsicht belegt.
Varianten
Chiropraktik ist nicht überall gleich. US-amerikanische „straight“-Chiropraktoren folgen der reinen Lehre Palmers, „Mixer“ verbinden weitere Techniken. Bekannte Varianten sind unter anderem SOT, Flexion/Distraction nach Cox, Thompson, Aktivator.
Anwendungsgebiete
Häufig: HWS-, BWS- oder LWS-Syndrom, Rückenschmerzen, Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen, Hüft- und Beckenschmerzen, Beschwerden von Armen, Beinen, Händen und Füßen. Weitere Indikationen für eine chiropraktische Behandlung sind eine ganze Reihe von Schmerzzuständen und Funktionsstörungen, sowie alle Beschwerden die einen direkten Bezug zur Wirbelsäule haben, vor allem: HWS- BWS- oder LWS Syndrom, Rückenschmerzen, Kopf- Nacken- und Schulterschmerzen, Hüft- und Beckenschmerzen, Beschwerden der Arme, Beine, Hände und Füße. Blockaden der Wirbelsäulensegmente führen aber nicht nur zu unmittelbaren Symptomen. Da der gesamte Organismus über das Rückenmark enerviert wird, können Läsionen im Bereich der Wirbelsäule auch Funktionsstörungen anderer Bereiche des Körpers, z.B. der Organe, verursachen.