Fachartikel
Kinderosteopathie
Bei Kindern geht es wie bei Erwachsenen um akute und länger bestehende Beschwerden. Der Unterschied liegt in den Entwicklungsphasen von Säuglingen, Klein- und Schulkindern – dafür braucht es eine eigene Ausbildung.
Warum extra?
Nicht erkannte Einschränkungen können sich mit ins Erwachsenenalter nehmen. Deshalb steht bei Kindern die Vorsorge stärker im Vordergrund: Haltung, Bewegungsentwicklung, Folgen von Geburt und Trauma. Versäumnisse in dieser empfindlichen Phase können später nachwirken – das ist ein Grund zur Sorgfalt, kein Grund zur Panik.
Säuglinge
Diese Phase legt Grundlagen. Die Techniken sind behutsam. Eltern bleiben dabei. Stopp gilt selbstverständlich.
Zum sogenannten KISS-Syndrom
Im Rahmen der Säuglingsbehandlung wird unter anderem mit Symptomen gearbeitet, die mancherorts als „KISS-Syndrom“ bezeichnet werden. Die Existenz dieses Syndroms ist umstritten und wissenschaftlich nicht bewiesen. Wir diagnostizieren keine Modebegriffe – wir untersuchen das Kind.