Fachartikel
Was ist Chiropraktik?
Chiropraktik, von altgriechisch „Chiro“ (Hand) und „Praktik“ (Tätigkeit), bedeutet Arbeit mit den Händen. Sie dient der Diagnose, Behandlung und Vorbeugung von Störungen des Bewegungsapparats – mit Schwerpunkt Wirbelsäule.
Das Besondere
Plötzlich aufgetretene Blockaden an der Wirbelsäule, die oft akute und manchmal starke Schmerzen verursachen, lassen sich häufig innerhalb weniger Minuten lösen. Eine chiropraktische Behandlung findet bekleidet statt: stehend, sitzend oder liegend, mit Druck oder Zug durch die Hände.
In der Chiropraxis Köln
Wir wenden sowohl die sanfte amerikanische als auch die neuere europäische Chiropraktik an. Die europäischen Techniken arbeiten mit sehr präzisen, behutsamen Impulsen. Ziel ist, Wirbel und Gelenke möglichst sanft in ihre natürliche Stellung zurückzuversetzen.
Chiropraktik ist hier kein Einzelrezept. Sie ist ein Baustein der Kombination mit Osteopathie, Biokinematik, Faszientherapie und myofaszialer Therapie.
Prinzipien der traditionellen Chiropraktik
Die traditionelle Lehre geht davon aus, dass Struktur und Funktion der Wirbelsäule über das Nervensystem mit der Gesundheit zusammenhängen. Ziel war die Wiederherstellung von Struktur und Funktion, um Selbstregulation zu unterstützen. Wie jede manuelle Methode ist die Wirkung in Teilen umstritten und nicht in jeder Hinsicht belegt.
Varianten
Chiropraktik ist nicht überall gleich. US-amerikanische „straight“-Chiropraktoren folgen der reinen Lehre Palmers, „Mixer“ verbinden weitere Techniken. Bekannte Varianten sind unter anderem SOT, Flexion/Distraction nach Cox, Thompson, Aktivator.
Anwendungsgebiete
Häufig: HWS-, BWS- oder LWS-Syndrom, Rückenschmerzen, Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen, Hüft- und Beckenschmerzen, Beschwerden von Armen, Beinen, Händen und Füßen. Organische Ursachen gehören zuerst in die Medizin.